Landesgartenschau Rietberg 2008
siehe auch: Burghausen 2004 / Gronau 2003 / Bad Zwischenahn 2002
Nach vielen Jahren war die Landesgartenschau
in Rietberg mal wieder eine, die mir wirklich gefallen hat, weil sie
wirklich auch Pflanzen und Blumen sowie Anregungen für den Garten
bot. Dabei haben wir sogar nur einen Teil gesehen, weil wir erst nachmittags
hin sind.
Sehr interessant der Stroh-Irrgarten; er besteht aus etwa 1.000
Ballen Stroh, die zu einem 2,5 m hohem und 3 m breitem Wegenetz von ca.
600 m Gesamtlänge angeordnet sind.
Der Barfußpfad mit 16 verschiedenen Materialien des alltäglichen
Lebens, wie beispielsweise Flusskiesel und Balanciersteine ist um
einen Tast- und Sinnespfad ergänzt., der auch Rollstuhlfahrern ein
Erlebnis ermöglicht. Im Bibeldorf mit Nomadenzelten, eine römischer
Wohnanlage und einem orientalisch anmutenden Dorf sind zahlreiche
biblische Pflanzen zu finden und im vom Imkerverein betreuten Bienenteil
verschiedene Bienenweidemischungen, d.h. Pflanzen die für die Nektar-
und Pollenversorgung des Bienenvolks. Ein weiterer Blickfang dort ist ein
in Wabenstruktur bepflanztes Staudenbeet. Im Naturgarten sind über
100 verschiedene Wildstauden-Arten uf Magerstandorten, Sand-
und Kalkböden gepflanzt, darunter viele, die selten in Gärten
zu finden sind, wie z. B. Herzgespann, Diptam, Natternkopf. Insgesamt 13
Schulen aus dem Rietberger Stadtgebiet sind mit eigenen Ausstellungsbeiträgenpräsent
u.a. mit Informationen und Aktionen rund um die Weide, einem "Brumm-Summ-Fress-Garten",
"Aktion: Wir bauen uns eine Wetterstation", "Kunst am, im und unter dem
Baum...". Bei den Musterhäusern findet man außergewöhnliche
Häuser, die unter optimaler Ausnutzung der regenerativen Energien
bei gleichzeitiger größtmöglicher Vermeidung von Wärmeverlusten
gebaut wurden. Während der Gartenschau sind die Gärten frei zugänglich;
es waren sehr interessante Mustergärten, die auch wirklich Anregungen
bieten.Das Solarhaus "Vitalität und Harmonie durch Feng Shui" dem
dem Teich hat mir besonders gut gefallen. Weitere Themen waren: "Generationengarten",
"Alt und neu" , Klassische Architektur für ein innovatives Hauskonzept"
(dahinter steckt ein Familiengarten) oder "Mediterraner Garten". Auf dem
"Schauplatz der Regionen" waren die Figuren der Bildhauerin Christine
Lechner aus Witten ein Blickfang der besonderen Art. Der Baumschulgarten
zeigt insgesamt mehr als 60 Arten und Sorten aus den Gattungen Acer (Ahorn),
Cornus (Hartriegel), Prunus laurocerasus (Kirschloorbeer) und Viburnum
(Schneeball). Zum besseren Vergleich der Bäume und Sträucher
wurde bei der Gestaltung der Anlage eine Gruppierung nach Pflanzengattungen
vorgenommen. Die Grüne Galerie unterteilt sich in fünf ineinander
übergehende Gestaltungsbereiche. Durch Pflanzenauswahl und Gruppierung
werden unterschiedliche Stimmungen hervorgerufen: So strahlt die Taglilienwiese
fröhlich mit den gelblaubigen Sträuchern. Die Großstauden
versinnbildlichen durch ihren kraftvollen Zuwachs den Jahreslauf. Der vornehme
Garten lässt mit einer Kombination von dunklem Laub und weißen
und bläulichen Blüten eine kühle Atmosphäre entstehen.
Im Farngarten werden die Kombinationsmöglichkeiten von Stauden mit
Farnen gezeigt. Iris bilden einen Blühhöhepunkt dieser Pflanzung.
Die in der Mitte gelegene Hosta-Insel bietet einen Überblick der robusten
Funkien in allen Grüntönen. Mit ihren auffallenden Blüten
ergänzen Lilien die Pracht. (Quelle - Prospekte und Führer der
Landesgartenschau)
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Hallenschau: Thema Blau (naja, davon war ich allerdings nicht sooo begeistert).
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Bitte beachten: Copyright Fotos Wolfgang
Brandt / Maria Mail-Brandt!
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